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Herzlich
Willkommen auf dem Heidelberger Schloß
hier
werden Ihre Hochzeitsträume wahr
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- DAS
HEIDELBERGER SCHLOSS,
- eines der eindrucksvollsten
historischen Wahrzeichen in Deutschland, trohnt
majestätisch über den Dächern der Heidelberger
Altstadt mit einem atemberaubenden Blick auf
das Neckartal
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Einige
historische Fakten über das Heidelberger Schloß
Schon im 12 Jhdt. befand sich auf Höhe der Molkenkur eine Burg. 1225 erhält
Herzog Ludwig von Bayern die Pfalzgrafschaft und die dazugehörige Burg. Er lässt
unterhalb der Burg an der Stelle des Heidelberger Schlosses eine zweite Burg
errichten. Unter Kurfürst Ruprecht III. (reg. 1398-1410; Kurfürst und
erster deutscher König) entsteht um 1400 der älteste noch heute erhaltene Teil,
der nach seinem Bauherrn, als Ruprechtsbau benannt wurde. Er bewahrt in seinem
Inneren einen prachtvollen Renaissance-Kamin.
Kurfürst Ludwig V. (reg.1508-1544) ließ nur die Wehranlagen und
Wirtschaftsgebäude erneuern. Offenbar hatte die Stärkung der Burg zu dieser
Zeit Vorrang vor jedem Komfort. Mit der Fertigstellung des gläsernen Saalbaus unter Kurfürst
Friedrich II. (reg. 1544-1556) beginnt die Ausgestaltung zur repräsentativen
Residenz und vollzieht sich der Übergang zur Renaissance. Die wuchtigen Arkaden
zum Hof hin sind im Renaissancestil errichtet, während sich in den Arkadengängen
spätgotische Gewölbe befinden.
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Kupferstich
von Matthäus Merian, 1645
Quelle:
Debon, Günther. Das Heidelberger Jahr Joseph von Eichendorffs.
Heidelberg, 1996. S. 79. |
Es folgt nach 1556 der Ottheinrichsbau, der erste Palastbau der
Renaissance auf deutschem Boden, den der Kurfürst Otto Heinrich (reg. 1556-1559)
errichten ließ. Die Fassade des Ottheinrichsbaus enthält 16 allegorische Figuren
die der Niederländer Alexander Colin schuf. Sie sollen das Regierungsprogramm
des Kurfürsten "Militärische und politische Stärke, gepaart mit den Tugenden
einer guten Regierung, unter einem glücklichen Gestirn" versinnbildlichen.
In der Regierungszeit Kurfürst Friedrich IV. (reg. 1592-1610)
wurde der Friedrichsbau errichtet. Bei den 16 kunstvollen Standbilder an der
Fassade handelt es sich um eine Ahnengalerie der Kurfürsten.
.Unter Kurfürst Friedrich V. (der "Winterkönig", reg. 1610-1632)
entstanden der weltberühmte Schlossgarten (Hortus Palatinus), der Englische Bau
(1614) und zu Ehren seiner Frau, der Stuart-Tochter Elisabeth, das
Elisabethentor
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Im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) wird das Schloss 1689
und 1693 zerstört, als französische Truppen im Namen Ludwigs XIV die Stadt und
das Schloss erobern und in Brand stecken. Zeitweilige Aufbauversuche
scheiteren als 1764 ein durch einen Blitzschlag verursachter Großbrand das
Schloss erneut zerstört. In der Romantik entdeckt man seine Schönheit als
Ruine. Der französische Emigrant Charles de Graimberg widmet sich von 1810
dem Schutz der Schlossruine und hilft, sie in ihrer heutigen Form zu erhalten.
"Vor
dem dreißigjährigem Krieg galt der Schloßgarten unter den Zeitgenossen
als "achtes Weltwunder"
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Der Höhepunkt Ihrer
Hochzeit könnte in der romantischen Schloßkapelle stattfinden.
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